Chirurgische Instrumente
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SOMMERANGEBOT Chirurgische Instrumente
Entdecken Sie jetzt das aktualisierte Sortiment und profitieren Sie von unserem Sommerangebot für chirurgische Instrumente.
Zu den Chirurgischen Instrumenten

Die Passivschicht ist der beste Schutz gegen
Korrosion. Chloride greifen die Passivschicht an.
Sie sind überall enthalten:
- Als Grundbelastung im Trinkwasser
- In nicht ausreichend entsalztem Speisewasser für die Dampfsterilisation und Schlussspülung
- In falschen oder falsch eingesetzten Behandlungsmitteln und -lösungen
- In physiologischer Kochsalzlösung, Ätzmitteln und Arzneimitteln
- In Wäsche, Stofftüchern und Verpackungsmaterialien
- Und vor allem in angetrockneten Körperflüssigkeiten: Blut, Speichel, Schweiß, Eiter
Deshalb:
- Nach der Benutzung unbedingt vermeiden, dass Körperflüssigkeiten eintrocknen!
- Immer gründlich Reinigen und spülen!
- Schlussspülung immer mit vollentsalztem Wasser vornehmen!
- Gründlich trocknen!
Instrumente bei jeder Aufbereitung mit Spezial-Öl pflegen!
- Gezielt auf Gelenke, Verschlüsse, Verschraubungen und Gleitflächen aufbringen.
- Nicht übersprühen, keine Tauchbäder!
- Durch Bewegen gleichmäßig verteilen, Überschuss abwischen.
- Das Öl muss auf Paraffin-/Weißölbasis sein, außerdem biokompatibel, dampfdurchlässig und sterilisationsfähig.
- Ungeeignetes Öl führt zu Verkleben und Verharzen.
- Silikonhaltige Pflegemittel führen zu Schwergängigkeit und stellen die Dampfsterilisation in Frage!
Nutzen Sie unseren Ölstift zur bequemen und effektiven Pflege (Art.-Nr. 563705)
Chirurgische Instrumente sind hochwertige,
empfindliche Werkzeuge. Auch wenn sie robust aussehen, bedürfen sie besonderer
Sorgfalt.
Deshalb:
- Sachgerecht und fachgerecht benutzen (z.B. mit einer Präparierschere keinen Draht schneiden)
- Währen der OP die Instrumente besser „ablegen“ als „abwerfen“ (verhindert Verformen kleiner Klemmen, Verbiegen von Spitzen, Abspalten von Hartmetalleinlagen bei Scheren, etc.)
- Feine Instrumente für die Mikro- oder Augenchirurgie immer separat aufbereiten und behandeln.
- Evtl. Racks oder Haltevorrichtungen für feine Instrumente benutzen.
- Scheren, die für die Nutzung mit der rechten Hand konzipiert sind, können für Linkshänder zum Problem werden
- Beim Schneiden bauen die Finger automatisch Druck auf die Schneideblätter auf. Die scharfen Kanten werden dadurch gegeneinander gedrückt und es entsteht der Schneide-Effekt.
- Benutzt man diese Schere nun mit der linken Hand, drückt man die beiden Teile der Schere in die andere Richtung. Dadurch entsteht eine minimale Lücke zwischen den Schneideblättern, die scharfen Kanten treffen sich nicht.
- Dies alles geschieht unmerklich und spielt sich in einem minimalen Bereich ab. Aber dennoch führt es dazu, dass die Schere nicht optimal oder sogar gar nicht schneidet.
- Scheren für Linkshänder werden spiegelverkehrt gefertigt, so dass die beschriebene Wirkung wieder sichergestellt ist.
- Diese können im Umkehrschluss nicht mit der rechten Hand bedient werden.
- Probleme entstehen auch bei Instrumenten mit Sperre, wie z.B. Klemmen und Nadelhaltern.
- Hier ist das Lösen der Sperre auf die rechte Hand ausgerichtet.
- Lösen mit der linken Hand ist mit etwas Übung vielleicht möglich, ist aber eher unangenehm und entspricht nicht der Ergonomie.
- Instrumente mit Sperre werden daher ebenfalls spiegelverkehrt gefertigt, so dass die Sperre sich problemlos und leicht mit der linken Hand öffnen lässt.
- Alle Instrumente für Linkshänder sind durch einen schwarzen Ring gekennzeichnet, um sie auf einen Blick identifizieren zu können.
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Must-Have und Bestseller-Produkte
Essenzielle Instrumente für den Praxisalltag. In dieser Übersicht präsentieren wir Ihnen eine Auswahl unserer bewährtesten chirurgischen Instrumente und beliebtesten Klassiker. Sie überzeugen im täglichen Einsatz durch höchste Qualität sowie optimale Ergonomie und unterstützen Sie zuverlässig dabei, effizient und präzise zu arbeiten.
Basisinstrumentarium
für die Praxis
Diese dürfen in keiner Praxis fehlen:
Präparierschere METZENBAUM (TC)
Art. Nr.: 116214
Anatomische Pinzette ADSON
Art. Nr.: 132012
Nadelhalter MAYO-HEGAR (TC)
Art. Nr.: 152515
Arterienklemme KOCHER-OCHSNER
Art. Nr.: 142414
Wundspreizer WEITLANER
Art. Nr.: 161416
Spezialsets
für Ophthalmologie, Zahnbehandlung & Orthopädie
Vorkonfigurierte Sets sparen Zeit und sichern standardisierte Prozesse bei jedem Eingriff.
Wählen Sie einfach die passende Kategorie für Ihre Praxis:
Starter Kits
für Studentinnen & Studenten
Zusammengestellt für angehende Tierärzte, Grundausrüstung für OP, Wunde und Alltag.
coming soon
Unser Bestseller
Nicht ohne Grund ein Bestseller:
Der Kastrierhaken (Art. Nr.: 851317) für Katzen und Hunde erleichtert das schonende Auffinden des Samenstrangs und sorgt mit seiner ergonomischen Form für optimale Handhabung und einen effizienten Arbeitsablauf.

Produktwebinare und Fortbildungen
Praxisnahe Weiterbildung für Sie und Ihr Team. Unsere Experten vermitteln Ihnen aktuelle OP-Techniken und den sicheren, professionellen Umgang mit chirurgischen Instrumenten.
Kostenlose Produktwebinare:
Das Who’s who der Instrumente und die richtige Pflege von Schermaschinen/-köpfen
12.08.2026 15.10.2026 11.11.2026 09.12.2026
Instrumentenaufbereitung made easy
22.07.2026 26.08.2026 25.11.2026 16.12.2026
Präsentfortbildung in Berlin für TFA (AG-TFA-Stunden):
„Das Tier muss zu – wie mache ich das?" – Intensiver Praxis-Workshop
Hautnähte sicher lernen: Schritt für Schritt mit Nahtpad

Anleitungen und Checklisten zum Download
Reinigung & Pflege von Instrumenten
Checkliste: Reinigung & Aufbereitung
Instrumenten-Aufbereitung im Veterinärbereich "Grüne Broschüre"


Eponyme (Autoreninfos)
Mayo, Metzenbaum oder Halsted: Fast jeder Tierarzt nutzt diese Namen täglich im OP. Wenn der Name des Entwicklers zur Bezeichnung für ein Instrument wird, spricht man von einem Eponym.
Hier finden Sie die historischen Hintergründe und Kurzporträts der Mediziner, die Ihre chirurgischen Instrumente im 19. und 20. Jahrhundert maßgeblich geprägt haben.
Myron Metzenbaum *1876 – US-amerikanischer Chirurg, spezialisiert auf HNO Heilkunde und Rekonstruktive Chirurgie.
Die Mayo Schere wurde an der Mayo Clinic in Rochester, USA entwickelt und nach dem Ort ihrer Erfindung benannt, um ca. 1800.
William Stewart Halsted *1852 – US-amerikanischer Chirurg, entwickelte die Leitungsanästhesie und führte in den USA das Tragen von Gummihandschuhen bei chirurgischen Operationen ein.
George Washington Crile *1864 – US-amerikanischer Chirurg, dem als Erster eine direkte Bluttransfusion gelungen ist. Mitbegründer der Cleveland Clinic, arbeitete am Konzept der balancierten Anästhesie.
Joseph Lister, 1. Baron Lister *1827 – britischer Chirurg, Vater der antiseptischen Chirurgie. Durch die Reinigung von Wunden, Sterilisation von Instrumenten und Verbänden und der Einführung von sterilen OP-Methoden reduzierte er die Sterblichkeit bei Operationen dramatisch.
Sir Robert Liston *1794 – schottischer Chirurg aus der Zeit vor der Einführung moderner Narkose und Antisepsis, schnellster Chirurg der Welt. Er war berühmt und berüchtigt für seine extreme Geschwindigkeit im OP-Saal. Er konnte eine Beinamputation in unter 2 ½ Minuten durchführen und dennoch vergleichsweise präzise arbeiten. Sein Motto „Zeit ist Schmerz“.
Donald Church Balfour *1882 – kanadischer Chirurg vor allem in der gastrointestinalen Chirurgie. Als produktiver Autor verfasste er zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und verbreitete Fachwissen zu Themen wie Magen- und Darmoperationen.
Franz Weitlaner *1872 – österreichischer Chirurg, revolutionierte mit der Erfindung des selbsthaltenden Wundspreizers vor allem orthopädische sowie kleinere und mittlere allgemeine Operationen, da die chirurgische Exposition somit stabil, sicher und freihändig möglich wurde.





